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Ronda Andalusien

Wir wandern aus: es geht in die heiße Phase

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Wir sind in unserer nächsten Phase der Spanien-Auswanderung angekommen. Nach und nach verabschieden wir uns von unserem Hausrat. Eigentlich sind wir nicht traurig, dass die Dinge einen neuen Besitzer bekommen. Wir hängen nicht so sehr an Sachen.

Aber anstrengend ist es schon, das Ganze zu managen. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass wir mit Australiern zu tun haben oder ob es einfach eine menschliche Eigenschaft ist. Aber zuzusagen und dann ohne Vorwarnung nicht aufzutauchen, ist nicht besonders nett. Als hätte man nichts Besseres zu tun auf einzelne Individuen zu warten.

Nun ja, so haben wir also schon so einiges durch die Tür wandern sehen, und dieses Wochenende wird es noch mehr. Wir kramen uns so durch die kleinen Sachen, Schreibwaren, Wäsche, Unterlagen, und entrümpeln, was das Zeug hält. Ein befreiendes Gefühl.

Kleiner Kurswechsel

Eigentlich hatten wir ja geplant, erst im Juni nach Spanien zu ziehen. Zuerst wollten wir im April runterfliegen, um auf Wohnungssuche zu gehen und Schulen für die Kinder auszukundschaften. Nun stellt sich aber heraus, dass der Besitzer unserer Wohnung diese verkaufen möchte. Ob wir nach dem Verkauf noch dann hier wohnen dürfen, sei mal so dahingestellt. Wohl eher nicht.

Das heißt, wir wären Ende April eventuell wiedergekommen und hätten direkt ausziehen können. Wohin dann aber mit dem ganzen Kram? So haben wir uns entschieden, unsererseits den Mietvertrag zu kündigen und unsere Spanienflüge dazu zu nutzen, komplett nach Europa umzuziehen. Das erspart uns immerhin die Qual eines zweiten Langstreckenfluges.

Allerdings haben wir nun leider auch die Verpflichtung, zweimal die Woche die Wohnung zu öffnen, damit die Makler diese den Interessenten zeigen kann. Natürlich will man da keine ungemachten Betten oder rumpelige Kinderzimmer präsentieren. Wir haben schließlich auch unseren Stolz. Wir müssen also entsprechend um diese Besichtigungstermine drumherum arbeiten.

Als letzte Schwierigkeit, mit der wir momentan zu kämpfen haben, ist die x-te Hitzewelle in Sydney. Da wir unterm Dach wohnen, kann das in der Wohnung ganz schön heiß werden. Möbelauseinanderbauen und -schleppen ist bei 40 Grad keine Freude, Schlafen des nachts bei 30 Grad auch nicht. Wir merken schon, 2017 wird für uns ein heißes Jahr, denn im australischen Winter werden wir ja schon in Andalusien wohnen.

Die nächsten Schritte sind bereits organisiert

Ein Ferienapartment hier in Sydney ist schon angemietet, glücklicherweise gleich um die Ecke von unserer derzeitigen Wohnung. Die letzten Tage brauchen wir ja schließlich immer noch Betten, eine Waschmaschine und ein Sofa, und das können wir erst alles verkaufen, wenn wir ausgezogen sind. Ebenso mussten wir uns einen Mietwagen sichern, denn unsere beiden Autos werden ja schließlich auch verkauft.

Das Auszugsdatum steht also schon, Mitte März, und zwei Tage später kommt das Team von OSS und packt unsere übrigen Dinge für den Übersee-Container. Wir können nicht alles mitnehmen, was man für den Alltag so braucht, denn unser Hausrat wird ca. 4 Monate unterwegs sein. Da macht es keinen Sinn, Geschirr und Besteck einzupacken. Das kaufen wir lieber neu vor Ort. Aber Bücher, Fotos, Spielsachen, Bettwäsche und so weiter kommen aufs Schiff.

Natürlich sind wir schon ziemlich aufgeregt und denken viel an unsere Ankunft in Andalusien. Heutzutage gibt es ja doch ganz schön viele Informationen, und auch die entsprechenden Foren, in denen man sich austauschen kann. Wir empfehlen das http://www.expatforum.com, weil wir da gute Erfahrungen gemacht haben.

¿Hablas español?

Eine Sache, die sich bereits jetzt herausgestellt hat ist die, dass die Kinder vielleicht auf einer internationalen Schule gar nicht so gut aufgehoben sein werden. Unser Ziel ist ja, uns in die spanische Gesellschaft zu integrieren, und das geht nur, wenn man auch die Sprache spricht und sich unter Spanier begibt.

Leider scheint es so, dass die internationalen Schulen vor Ort Spanisch nur als Unterrichtsfach ansehen, und nicht als Unterrichtssprache anbieten. Das bedeutet wenig Möglichkeiten, die Sprache zu benutzen und wenige spanische Kinder in der Schülerschaft. Nun schauen wir uns also genauer bei den spanischen bilingualen Schulen um.

Allerdings wurde uns auch schon gesagt, dass die Kids nicht bei Null anfangen können, wenn sie in die spanische Schule gehen wollen. Wir müssen also Mittel und Wege finden, ihnen die spanische Sprache schon früher näherzubringen. Motiviert sind sie, aber es ist schwierig, das hier in Australien in die Wege zu leiten.

Wahrscheinlich müssen wir uns den Sommer über in Spanien ganz besonders um solche Sprachlernmöglichkeiten bemühen. Und seien wir mal ehrlich: auch wir Erwachsene müssen mündiger werden und die Sprache lernen. Da geht ja kein Weg drum herum.

In diesem Sinne: ¡Hasta luego!

AUTHOR - miniglobetrotter

Hallo! Wir sind die Mini Globetrotter - eine 4-köpfige Familie, die es sich in Andalusien bequem gemacht hat. Wir glauben ganz fest daran, dass Reisen mit Kindern nicht nur machbar, sondern wichtig ist. Von unserer Basis in Málaga aus erkunden wir die Welt – von Australien über den Südpazifik bis nach Europa. Lasst euch inspirieren und plant euren nächsten Familienurlaub mit uns!

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