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Rom Rundgang

Rom in 2 Tagen besichtigen: Ein Erfahrungsbericht

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Seien wir mal ganz ehrlich. Ganz Rom kann man eigentlich gar nicht in nur zwei Tagen auf einem Rundgang „sehen“. Aber auch drei Tage reichen nicht aus, genauso wenig wie fünf Tage oder gar eine Woche. Rom will eure ganze Aufmerksamkeit. Die Stadt ist voller Ablenkungen und spannender Ecken, die es zu erkunden gilt. Hier haben sich mehr als 2.000 Jahre Geschichte angesammelt. Geschichte, die immer wieder auf die unterschiedlichsten Arten aufbricht und zutage tritt, und das noch dazu oftmals ohne Plan und ohne Verstand.

Die verschiedensten Epochen und Baustile treffen hier auf engstem Raum aufeinander. Nur halbherzig versteckt hinter maroden Fassaden verbergen sich Schätze längst vergangener Zeiten, die nur darauf warten, aus ihrem Korsett befreit zu werden. Attraktionen allerorten – mit italienischem Enthusiasmus fahren sie ihre Ellbogen aus und kämpfen um deine Anerkennung.

Rom in 2 Tagen – ist das überhaupt realistisch?

Vielleicht wundert ihr euch jetzt, ob ihr eigentlich dann überhaupt noch nach Rom reisen solltet. Aber klar! Man kann immer noch das Beste aus der Situation machen und das Wochenende so gut wie möglich nutzen, auch wenn man vielleicht nicht alles gleich auf einmal zu sehen bekommt.

Der folgende 2-Tage-Rundgang wurde von uns selbst zusammengestellt und genutzt, ist also ein authentischer Erfahrungsbericht. Er beinhaltet römische Ruinen, kleine Geheimtipps, weltberühmte Sehenswürdigkeiten und sogar den Vatikan. Außerdem haben wir in einem der ältesten und reizendsten Stadtteile Roms lecker gegessen. Auf diesem Rundgang werdet ihr sehen: den Piazza Navona, das Pantheon, das Kolosseum, das Forum Romanum und den Vatikan.

Dieser Rundgang ist ziemlich anstrengend und verlangt eine Menge Fußarbeit – wir sind in diesen zwei Tagen ca. 40km gelaufen. Da wir ihn zur Hauptreisezeit unternommen haben, kamen dazu noch riesige Menschenmassen, besonders im Vatikan und am Kolosseum. Deshalb ist dieser Rundgang nur bedingt für Familien mit kleinen Kindern zu gebrauchen.

Familien empfehlen wir daher, sich nur die absoluten Rosinen aus diesem Empfehlungen herauszupicken, und das Erlebte zur Belohnung immer mit einem leckeren Gelato und einer echten italienischen Pizza zu verbinden.

Rom ist immer wieder überraschend

Rom ist immer wieder überraschend

Rom Hotelempfehlung

Wir waren mit unserer Hotelwahl superglücklich, weswegen wir euch dieses Hotel hier kurz an dieser Stelle vorstellen möchten.

Unser Hotel hieß Hotel Ponte Sisto, ein ehemaliges Kloster, nur wenige Schritte vom Ufer des Tiber entfernt. Die Lage war einfach phänomenal, direkt neben dem charmanten alten Judenviertel. Das reizende Altstadtviertel Trastevere befand sich auf der anderen Seite des Flusses.

Unser Zimmer war hell und freundlich eingerichtet, sauber, und öffnete sich mit seinen großen Fenstern auf den ruhigen Innenhof des Hotels. Hier wurde auch das reichhaltige Frühstücksbuffet aufgebaut, so dass man schon morgens unter dem blauem Himmel frühstücken konnte. Wir fanden unseren Aufenthalt hier super entspannend.

Wenn ihr euch dazu entschließt, über diesen Link das Hotel zu buchen, dann erhalten wir eine kleine Kommission, was unserem Blog zugute kommt – ohne Mehrkosten für euch. Vielen Dank!

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Rom Rundgang für 2 Tage

Tag 1: Ruinen, Denkmäler und Touristenattraktionen

Da wir erst spät am Morgen in Rom aufschlugen, entschlossen wir uns, erst einmal den Tag mit einem leckeren Mittagessen zu beginnen, bevor wir uns in das Chaos der Stadt werfen wollten.

Die Pizzaria Osteria Da Otello in Trastevere erwies sich dabei als eine fantastische Wahl – nicht alle Restaurants in Trastevere sind mittags geöffnet, aber hier bekamen wir Pizza, Lasagne und Tiramisu. Alles total lecker und besser noch, als wir uns das hätten träumen lassen. Gut gestärkt und frohen Mutes machten wir uns also auf, die Ewige Stadt zu erkunden.

Von Da Otello überquerten wir den Tiber und machten uns auf den Weg zum historischen Kern der Stadt. Doch unser erster Stop war bereits ein Überraschungsfund.

Piazza dei Calcarari

Genau genommen sah die Piazza dei Calcarari sogar wie ein Überraschungsfund für die Experten aus. Ein offenes Loch wie eine Wunde, eine Ausgrabungsstätte, die von geschäftigem Stadtverkehr und alten Wohnblöcken umgeben war. Eine Mischung aus mittelalterlichen Backsteinmauern und sogar noch älteren Ruinen. Überall Säulen. Die ganze Stelle sah so frisch aus, so neu, die Archäologen waren noch nicht mal annähernd fertig mit der Begutachtung. Überall lagen ihre Instrumente verstreut.

An dieser Stelle befanden sich im Mittelalter die Kalköfen der Stadt. Der Ort, wohin man die Überreste antiker Gebäude schaffte, um Mörtel für den Bau „neuer“ Gebäude zu erzeugen. Im Prinzip ein recht anschauliches Beispiel für Rom: Man kommt um eine Ecke und auf einmal steht man vor einer riesigen Ausgrabungsstätte, die noch nicht einmal in den Reiseführern Erwähnung findet.

Piazza dei Calcarari

Piazza dei Calcarari

Das Pantheon

Eigentlich waren wir aber auf dem Weg zum berühmten Pantheon. Das Pantheon ist unserer Meinung nach ein unglaublich befriedigendes Erlebnis und garantiert einen Besuch wert. Es befindet sich an einem kleinen Platz, das Eingangsportal durchlöchert vom Kugelhagel der Weltkriege, vom Rauch und den Abgasen der Stadt geschwärzt.

Doch betritt man dann das Innere, wird man auf einmal überrollt vom Anblick der atemberaubenden Kuppel mit dem berühmten Loch in der Mitte, dem Okulus. Eines der Wunder der antiken Baukunst. Man muss sich vor Augen halten, dass das Pantheon knapp 2.000 Jahre alt ist. Ein unglaubliches Alter für so ein gut erhaltenes Gebäude.

Über die Jahrhunderte erfüllte das Bauwerk eine ganze Reihe von Zwecken. Mal war es ein Tempel, dann eine Kirche, später auch Grabmahl. Heute kann man einfach so hineinlaufen (es wird kein Eintritt verlangt) und ganz einfach über die Brillanz der Architekten staunen. Auch nicht zu vernachlässigen: die herrlichen Kirchenkunstwerke an den Wänden des Pantheon.

Das Pantheon in Rom

Das Pantheon

Der Trevibrunnen und die Città dell’Acqua

Von hier ging es weiter zu einem weiteren berühmten Bauwerk Roms, dem Trevibrunnen. Zum Zeitpunkt unseres Besuchs war der Trevibrunnen hinter Gerüsten verborgen, aber mittlerweile kann man ihn wieder in alter Pracht sehen. Da er aber damals nicht zu sehen war, sind wir daher zu einer Attraktion nebenan gegangen, die weniger bekannt ist, die Città dell’Acqua.

Ein kleines Museum, genau südlich vom Trevibrunnen, und ein bisschen versteckt im Chaos der Stadt.

Wir fanden dieses Museum jedenfalls so bemerkenswert, da es eine Ausgrabungsstätte im Keller eines Kinos beinhaltete. Als man den Keller für den Bau des Kinos damals aushob, stieß man auf die römischen Überreste, unter anderem Teile eines Aquädukts, das den Trevibrunnen versorgte. Außerdem sieht man hier die Überreste einer römischen Villa, Wohnblöcke und Rohre sowie eine ganze Ansammlung von Scherben, Tonresten und Glas.

Der Eintrittspreis war wirklich moderat, aber checkt vorher nach, ob das Museum auch geöffnet hat, solltet ihr es in eurem Rundgang aufnehmen wollen.

Römische Überreste in der Cittá dell'Acqua

Römische Überreste in der Cittá dell’Acqua

Altare della Patria

Die nächste Sehenswürdigkeit sahen wir nur beiläufig, denn eigentlich waren wir auf dem Weg zum weltberühmten Piazza Navona. Der monumentale Altare della Patria, der Altar des Vaterlandes, befindet sich so ziemlich genau auf eurer Strecke, wenn ihr die Via del Corso hinunterschaut. Ein wirklich prachtvoller Anblick, den ihr nicht verpassen dürft! Die Römer nennen das Denkmal auch gern „Hochzeitstorte“. Wundert uns nicht!

Altare della Patria in Rom

Altare della Patria

Piazza Colonna

Auch die Piazza Colonna lag auf unserem Weg, so dass wir den Platz quasi im Vorbeigehen mitnehmen konnten. Auch wenn ihr euch nun im Einkaufsviertel Roms befindet, umgeben von vielen tollen Geschäften, die um eure Aufmerksamkeit heischen, lasst euch da nicht beirren! Diese herrliche Säule im Zentrum eines rechteckigen Platzes ist es wert, genauer in Augenschein genommen zu werden.

Dies ist die Mark-Aurel-Säule, auch wieder mal nur schlappe 2.000 Jahre alt! Wir fanden dieses Bauwerk wirklich faszinierend. Schaut sie euch mal genauer an – das Spiralrelief ist aus echtem Carara-Marmor. Auch wenn man es von außen nicht so sieht, die Säule ist von innen hohl und beinhaltet eine Wendeltreppe. Im Mittelalter war sie eine beliebte Touristenattraktion. Leider kann man heute nicht mehr hineingehen, aber auch von außen ist sie ja hübsch anzuschauen.

Mark-Aurel-Säule

Mark-Aurel-Säule

Piazza Navona

Und dann, endlich, seid ihr an der wunderschönen Piazza Navona angekommen, einem hellen und sehr freundlich ausschauenden Platz. Die Offentheit der Fläche, für Rom ungewöhnlich, kommt daher, dass der Platz so ziemlich auf der gleichen Fläche eines ehemaligen Stadiums gebaut worden war. Daher die großzügigen Dimensionen.

Die Piazza Navona ist ein herrliches Beispiel für die römisch-barocke Architektur. Ganz besonders am angrenzenden Palazzo Pamphili kann man das sehen, ehemaliger Wohnsitz des Papstes Innozenz X. Der wunderschöne Vierströmebrunnen, oder Fontana dei Quattro Fiumi, erlangte übrigens durch Thriller-Autor Dan Brown Berühmtheit, der den Brunnen in seinem Buch Illuminati verewigte.

Aber auch wenn ihr keine Leseratten seid, die Skulpturen auf dem Brunnen, das fließende kühle Wasser an einem heißen Sommertag, und der dramatische Ausdruck des Figurenensembles sind einfach hervorragend.

Piazza Navona mit dem Palazzo Pamphili und dem Vierströmebrunnen

Piazza Navona mit dem Palazzo Pamphili und dem Vierströmebrunnen

Völlig erledigt liefen wir von hier aus wieder zurück zu unserem Hotel, um uns für ein gemütliches Abendessen in Trastevere umzuziehen. Auf dem Weg zurück warfen wir dann noch einen kleinen Blick über den Tiber hinweg zur Engelsburg, einst Festung, Residenz und Gefängnis der Päpste, heute ein Museum.

Blick von Weitem auf die Engelsburg

Blick von Weitem auf die Engelsburg

Wir hatten Glück, dass wir noch einen Tisch bekamen. So leer, wie Trastevere noch zur Mittagszeit war, so überraschend schnell füllte es sich am Abend mit Einheimischen und Touristen.

Wir speisten super lecker bei Da Gildo in Via Della Scala, genossen den Blick auf die flanierenden Römer, den verrückten Verkehr in den engen Gassen des Viertels und die zahllosen Straßenkünstler, die von den Gästen Münzen für ihre Darbietungen einsammelten. Frisch gekochtes Essen, ein Glas Vino Tinto – gibt es einen besseren Abschluss für einen so erfolgreichen Tag?

Tag 2: Der Vatikan, das Kolosseum und das Forum Romanum

Ganz ehrlich: Drei Attraktionen von diesem Kaliber in einen Tag zu quetschen, wird eigentlich keinem der drei so richtig gerecht. Aber wenn man so wie wir nicht besonders viel Zeit hat, dann hat man ja wohl kaum eine Wahl. Ich bin jedenfalls niemand, der einfach so auf eine Sache verzichtet, wenn es nur irgendwie möglich ist, beide Sachen zu machen. Vielleicht kann man dann nicht so intensiv alles erleben, wie wenn man sich den ganzen Tag dafür Zeit nimmt, aber man lebt halt nur einmal.

Der zweite Tag begann also morgens mit einer Tour des Vatikans.

Der Vatikan

Wir sind der Ansicht, dass geführte Touren die einzig vernünftige Art ist, den Vatikan zu besuchen. Und das sage ich, die ich normalerweise geführte Touren nicht besonders mag. Aber in diesem Fall liegt der Vorteil auf der Hand: Das Ticket ist bereits da und man kann an der irre langen Schlange vorbeigehen. Und außerdem ist es auch gut, wenn man ein paar Hintergrundinformationen bekommt.

Wir ihr an dem Bild unten erkennt, ist der Vatikan eine beliebte Sehenswürdigkeit in Rom, und deshalb waren wir auch die ganze Zeit von Mengen an Leuten umgeben.

Besucherstrom im Vatikan

Besucherstrom im Vatikan

Die Besucherschlangen am Eingang sollte man auf jeden Fall versuchen zu umgehen. Also entweder das Ticket online vorbestellen oder eine Tour mitmachen so wie wir! Unser Rundgang führte uns durch die Vatikanischen Museen, die angefüllt sind mit den schönsten Schätzen abendländischer Kunst. Wir durchschritten wunderschöne Hallen und Galerien, dekoriert mit antiken Landkarten, Wandgemälden, herrlichen Stuckdecken. Um uns herum eine Fülle von meisterhaft gearbeiteten Skulpturen, feine handgewebte Wandteppiche und vieles, vieles mehr.

Wir besichtigten die päpstlichen Appartements – jeder einzelne Raum noch kunstvoller und noch detailreicher ausgemalt und eingerichtet als der nächste.

Und dann der Höhepunkt eines jeden Vatikanbesuchs: die atemberaubende Sixtinische Kapelle. Michelangelos Meisterstücke, die Erschaffung Adams und das Jüngste Gericht. Ganz wichtig: Vor Betreten dieses höchst heiligen Ortes müssen die Damen die Schultern bedeckt haben – bei heißem Wetter reicht ein leichter Schal, den man bequem in der Handtasche mitführen kann. Das gilt eigentlich für das gesamte Vatikangelände, aber erst hier haben wir gesehen, dass die Garde das auch wirklich bei den Besuchern kontrolliert und durchgesetzt hat.

Vor Verlassen des Vatikans stoppten wir auch noch einmal kurz im herrlichen Petersdom, der größten Kathedrale der Welt. Und davor, natürlich, der Petersplatz.

Panorama im Petersdom

Panorama im Petersdom

Das Kolosseum

Vom Vatikan aus liefen wir anschließend zurück ins historische Stadtzentrum von Rom. Das nächste Ziel: das Kolosseum. Auch in diesem Fall hatten wir schon die Eintrittskarten als Kombiticket zusammen mit dem Forum Romanum vorbestellt, sodass wir keine lange Wartezeit am Eingang hatten. Wir haben übrigens hierzu GetYourGuide verwendet (kein Affiliate-Link!), was super funktioniert hat.

Vom Vatikan zum Kolosseum zu laufen, ist ein ganz schönes Stück und nicht unbedingt zu empfehlen. Wenn ihr also vielleicht lieber ein Taxi nehmen wollt, können wir euch das nicht verdenken. Außerdem sollte man in Rom wenigstens einmal den irren Straßenverkehr von der Perspektive eines Autos aus erlebt haben. Jetzt ist eine gute Gelegenheit!

Auf unser Buchungsbestätigung von GetYourGuide hatte man uns gesagt, dass man die Eintrittskarten nur an dem entsprechenden Tag abholen konnte. Dabei sollte man dann dem Verkäufer mitteilen, zu welchem Zeitpunkt man gedachte, das Forum Romanum zu besuchen. Wir entschieden uns, zuerst das Kolosseum zu besuchen, weil uns dies maximale Freiheiten gab. Beachtet dabei aber, dass auch als Besitzer einer Eintrittskarte wir uns für das Kolosseum anstellen mussten. Es war halt nur eine andere und wesentlich kürzere Schlange. Aber um die Warteschlange ganz herum kommt man eben nicht.

Panorama im Kolosseum

Panorama im Kolosseum

Das Kolosseum ist nicht ohne Grund weltberühmt, aber wer Informationen in Form von Hinweisschildern erwartet, wird hier enttäuscht. Deshalb ist es vielleicht sinnvoll, sich vor dem Besuch schon mal ein paar Infos zur Geschichte und dem Zweck des Gebäudes anzulesen. Oder doch vielleicht einer geführten Tour anschließen. Die Katakomben lassen sich mit einem separaten Ticket erkunden, aber wir verzichteten – bei so wenig Zeit muss man halt Prioritäten setzen.

Das Forum Romanum

Vom Kolosseum aus sind es nur wenige Schritte zum Forum Romanum – diese beiden Sehenswürdigkeiten lassen sich also prima miteinander kombinieren. Wie ihr sicherlich wisst, ist das Forum Romanum das Stadtzentrum des alten Roms, das schlagende Herz eines Imperiums, das einmal so ziemlich die gesamte damals bekannte Welt beherrscht hat.

Ein Besuch des Forum Romanum kann problemlos einen ganzen Tag einnehmen. Hier gibt es so viel zu entdecken, es ist wirklich ziemlich überwältigend. Und wieder einmal ist es sehr praktisch, sich vorher schon einmal ein wenig schlau zu machen. Ein Stadtplan ist wegen der Größe des Geländes unabdingbar.

Das Forum Romanum

Das Forum Romanum

Aber auch ohne Planung ist der Besuch des Forum Romanums beeindruckend. Einfach rumlaufen und sich zwischen den einzelnen Gebäuden verlieren – Kirchen, Tempel, öffentliche Plätze, Privatvillen, Gärten, Geschäfte, Brunnen, und vieles mehr. Wir glauben nicht, dass man vorher allzu viel wissen muss, um den Besuch zu genießen. Aber eines ist gewiss: Eine Reise nach Rom ohne den Besuch des Forum Romanurs ist unverzeihlich.

Als die Sonne begann unterzugehen, wurden wir von einer Stimme aus dem Lautsprecher aufgefordert, den Ausgang aufzusuchen. So kurz vor Schließung war für uns der perfekte Zeitpunkt, das Forum zu besuchen. Weniger Besucher, warmes Licht, keine Mittagshitze. Deshalb schlenderten wir auch in aller Ruhe zurück und ließen uns Zeit.

Dies war ein krönender Abschluss zu unseren zwei Tagen in Rom. Mit schmerzenden Füßen und todmüde kehrten wir heim, angefüllt mit tollen Impressionen und unvergesslichen Erinnerungen.

Sind wir aber damit mit Rom fertig? Ganz sicher nicht! Wir haben ja kaum die Oberfläche angekratzt! Hoffentlich können wir mit den Kindern demnächst wiederkehren.

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AUTHOR - miniglobetrotter

Hallo! Wir sind die Mini Globetrotter - eine 4-köpfige Familie, die es sich in Andalusien bequem gemacht hat.Wir glauben ganz fest daran, dass Reisen mit Kindern nicht nur machbar, sondern wichtig ist. Von unserer Basis in Málaga aus erkunden wir die Welt – von Australien über den Südpazifik bis nach Europa.Lasst euch inspirieren und plant euren nächsten Familienurlaub mit uns!

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