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Málaga von der Luft aus gesehen

Meine Stadt, meine Schule, mein Haus: Unser neues Leben an der Costa del Sol

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Es ist endlich passiert! Wir sind da. Wir sind in Spanien angekommen.

Noch nicht so ganz richtig angekommen, natürlich, denn der Behördenkram braucht Zeit, aber physisch sind wir bereits da. Und wir sind als Familie vereint.

Nun wissen wir also, wohin es uns verschlagen hat, nämlich in den kleinen Ort Fuengirola an der Costa del Sol. Wir haben eine Schule für die Kinder gefunden und ein Haus zum Wohnen. Und auf eine ganz perverse Art und Weise haben sich alle Rädchen und Schalter genauso gestellt, dass es wirklich kaum besser für uns hätte ausgehen können. Wir haben alles genau so bekommen, wir wir uns das in unseren kühnsten Träumen ausgemalt haben, und mehr.

Doch beginnen wir erstmal beim Anfang.

Spanien ist nicht gleich Strand. Es gibt auch viele andere interessante Orte zum Wohnen.

Spanien ist nicht gleich Strand. Es gibt auch viele andere interessante Orte zum Wohnen.

Auf der Suche nach der richtigen Stadt zum Leben

Da wir noch keine rechte Vorstellungen von unserer Gegend hatten, die wir uns als neues Domizil ausgesucht hatten, sind Volker und ich erstmal alleine nach Spanien geflogen und haben die Kinder bei ihrer Oma in Deutschland zurückgelassen.

Das gab uns die Möglichkeit, unser neues Umfeld ausgiebig und ohne Genörgel im Hintergrund zu ergründen.

Wir kannten Andalusien von einem Besuch von vor mehr als 15 Jahren und hatten eine gewisse Vorstellung davon, was uns erwarten würde. Aber natürlich sieht man einen Ort anders, wenn man dort im Urlaub ist. Wenn es darum geht, einen neuen Wohnsitz auszuspähen und tatsächlich nach Andalusien auszuwandern, treten plötzlich ganz andere Priorititäten in den Vordergrund.

Wir hatten uns ein Hotel zwischen den Badeorten Benalmádena und Fuengirola westlich von Málaga ausgesucht. Von hier aus zogen wir also mit dem Mietwagen los, um die Gegend auf eigene Faust genauer zu erkunden. Unser Budget ließ uns dabei eine Menge Freiheiten und somit die Qual der Wahl. Dörflich oder die große Stadt, Ferienorttrubel oder lieber in den Bergen? In einem Apartment oder in einem Haus?

Vorstellen konnten wir uns erstmal vieles, aber wie sich die ganze Sache dann vor Ort wirklich anfühlt, das mussten wir vor Ort selbst auskundschaften.

An der Costa del Sol trifft Alt auf Neu. Málaga als Geburtstadt Picassos hat dabei ein ganz besonderes Flair.

An der Costa del Sol trifft Alt auf Neu. Málaga als Geburtstadt Picassos hat dabei ein ganz besonderes Flair.

Mögliche Wohnorte für Auswanderer an der Costa del Sol und Inland

Und so setzten wir uns am Tag 1 in einem Mietwagen und brausten los. Von unserem Hotel aus ging es erst einmal in das bildhübsche Dörfchen Mijas. Ein traumhafter Ort, ein typisches weißes Dorf wie aus dem Andalusien-Reiseführer mit Geranientöpfen an den Wänden und engen Gässchen im Zentrum. Schön zum Anschauen, aber hier leben? Das erschien uns dann doch ein wenig zu ruhig und zu utopisch. Wir fuhren weiter.

Unser nächster Ort auf der Liste hieß Alhaurín el Grande, ein kleines Städtchen ein wenig inland, das sich aus einem typischen Dorf herausentwickelt hat. Die Innenstadt auf einer Anhöhe gelegen, verwinkelt und mit vielen verwirrenden Einbahnstraßen, die Wohnhäuser vor allem wenig attraktive Wohnblöcke. Irgendwie sprach uns das überhaupt nicht an und fühlte sich weit ab vom Schuss an.

Und so fuhren wir weiter in den nächsten Ort, Alhaurín de la Torre. Ähnlicher Name, aber ein modernerer Ort mit angenehmen Wohnstraßen, einer breiten Hauptstraße mit Cafés und Geschäften, einladenden Parkanlagen. Gut, dachten wir, aber irgendwie so Spanisch, dass es sich befremdlich anfühlte. Könnten wir in so einem Ort leben? Sicher, aber vielleicht gab es noch bessere Optionen.

Und so fuhren wir weiter, diesmal nach Cártama. Ein noch kleinerer Ort als Alhaurín el Grande, dafür aber in verführerischer Nähe zu einer Bahnlinie, die direkt nach Malaga führte. Es wurde uns an dieser Stelle eins bewusst: in Australien wären wir Stadtpflanzen auch niemals in einen so kleinen Ort gezogen, warum sollten wir es jetzt auf einmal in Spanien tun? Unsere Befürchtung war, dass der Lifestyle-Wechsel zu drastisch sein könnte, das Leben vielleicht zu ruhig, die Leute zu anders.

Und so wendeten wir uns Málaga selbst als möglichen Wohnort zu.

Die Altstadt von Málaga ist einfach hinreißend, die Lebenslust der Bewohner ansteckend.

Die Altstadt von Málaga ist einfach hinreißend, die Lebenslust der Bewohner ansteckend.

Total unterschätzt: Málaga

Málaga ist eine richtig große Stadt mit vielen breiten Straßen, einem öffentlichen Verkehrssystem, einem Flughafen, Krankenhäusern, einer Uni – sprich, mit allem, was man so zum Leben braucht. Und als wir dort aufschlugen, verliebten wir uns sofort.

Málaga ist wirklich eine tolle, sympathische Stadt. Eine Innenstadt, komplett zur Fußgängerzone umgebaut, in der noch gelebt wird. Schöne Strände, die komplett den Einheimischen vorbehalten sind. Einer tollen Tapasszene, viele Museen, super Unterhaltungsangeboten.

Aber… wir haben ja die Kinder. Und wie dich sich so in einer großen Stadt fühlen würden, wo wir zwangsläufig wahrscheinlich im fünften Stock eines Apartmenthauses an einer großen Hauptverkehrsstraße untergekommen wären, das sei mal dahingestellt.

In Málaga wohnen war also nicht drin, aber Málaga in der Nähe zu haben, war auf jeden Fall eine attraktive Option.

Von Málaga aus gen Westen, das wussten wir, fährt eine U- und S-Bahnstrecke am Flughafen vorbei die Küste entlang bis in das Örtchen Fuengirola. Diese Bahnstrecke hieß es nun abzustecken. Vielleicht konnten wir in einem der Orte entlang der Strecke an der Costa del Sol ja etwas finden, das nicht total touristisch war und gleichzeitig auch nicht zu teuer.

Und so konzentrierten wir unsere Bemühungen auf die Orte entlang der Bahnlinie: Torremolinos, Benalmádena und Fuengirola sowie alles dazwischen.

Wir verguckten uns dabei ein wenig in den Ort Arroyo de la Miel, der ein Stadtteil von Benalmádena ist. Eine kleine Altstadt, eine breite Hauptstraße mit Cafés und Restaurants und Geschäften, und eben mittendrin eine praktische Bahnstation nach Málaga.

Nicht zu touristisch, aber dennoch für so einen kleinen Ort erstaunlich kosmopolitisch.

Somit hatten wir also unser Gebiet abgesteckt und verstanden besser, was uns die einzelnen Orte an Vor- und Nachteilen präsentieren konnten. Festlegen konnten wir uns allerdings noch nicht, denn zunächst mussten wir für die Kinder eine Schule finden. Und die vier Schulen, die wir näher ins Auge gefasst hatten, hatten unterschiedliche Einzugsbereiche.

Auf die richtige Schule kommt es an

Unser größtes Problem war natürlich, dass unsere Kinder überhaupt kein Spanisch sprachen. Wir ja auch nicht, aber wir mussten ja auch keinem Unterricht folgen. Deshalb brauchten wir eine Schule, die sich darum kümmern konnte, dass die Kinder langsam an die neue Sprache gewöhnt werden.

Was wir nicht wollten, war, die Kinder in eine Expat-Enklave einzugliedern. Ihre Freundschaften sollten nicht aus Beziehungen zu anderen Ausländern bestehen, ihre Welt sollte nicht eine Parralelwelt zur einheimischen Kultur werden. Jedoch waren wir auch bemüht darum, sie nicht gleich ins Haifischbecken zu schmeißen und sie sich selbst zu überlassen.

Privatschule oder öffentliche Schule?

An der Costa del Sol gibt es eine Riesenauswahl an Schulen, und alle haben ein sehr eigenes Konzept und kümmern sich um ganz bestimmte Bedürfnisse. Natürlich gibt es die staatlichen Schulen. Diese nennen sich oftmals “bilingual”, denn das ist schick und kommt gut an. Aber mit Bilingualität (also natürlich Spanisch und Englisch) hat das nicht viel zu tun. Wären unsere Kinder hier untergekommen, sie wären wahrscheinlich ziemlich schnell an der mangelnden Anwendung von Englisch im Unterricht verzweifelt.

Dann gibt es da noch die Internationalen Schulen, also Schulen, die ganz besonders die britischen Kinder aufnehmen und diesen zu einem britischen Abschluss verhelfen. In Marbella existiert auch eine Deutsche Schule, und auch andere Nationen sind vertreten. Jedoch sind unsere Kinder halt eher Australier als Deutsche, weshalb die Deutsche Schule nicht weiter von uns in Betracht gezogen wurde.

Das Dilemma: Unterricht in einer anderen Sprache, aber möglichst nicht nur die Ausländerschiene fahren

Hier hatten wir allerdings die Befürchtung, dass der Spanischunterricht von nur einer Stunde die Woche nicht ausreicht, die Kinder auf das Leben in Spanien angemessen vorzubereiten. Noch dazu hilft uns ein englischer Abschluss genauso viel oder wenig wie ein spanischer Abschluss. Wir sind halt keine Briten. Internationale Schulen waren nicht komplett auszuschließen, aber es kam uns dabei im Besonderen auf das Kurrikulum an, eben damit die Kinder keine Außenseiter in Spanien bleiben.

Dann gibt es noch die spanischen Privatschulen, viele von ihnen darauf erpicht, eine internationale Ausbildung auf höchstem Niveau anzubieten. Das war also eine weitere mögliche Option, vorausgesetzt die Schule hatte Erfahrung mit Kindern, die kein Spanisch sprechen konnten.

Wir wussten von vornherein, dass wir die Kinder zunächst einmal auf eine private Schule schicken mussten. Nicht, dass wir uns die Ausgaben wirklich leisten konnten, aber es war besser als sie einfach so an einer spanischen Schule abzustellen und zu sagen: “Mach mal.” Das wäre unserer Meinung nach einfach verantwortungslos gewesen.

Und so begann also eine Reihe von Interviews, in denen wir vier Schulen genau kennen lernen durften.

Die Mini Globetrotter am ersten Schultag. Letztlich entschieden wir uns doch für eine Schule, die wir eigentlich ausgeschlossen hatten.

Die Mini Globetrotter am ersten Schultag. Letztlich entschieden wir uns doch für eine Schule, die wir eigentlich ausgeschlossen hatten.

Colegio Salliver

Die erste Schule war das Colegio Salliver, eine spanische Eliteschule, die sich ganz bewusst war, welchen Sonderstatus sie einnahm. Auch wenn internationale Schüler hier berücksichtigt werden, sie werden sprachlich nicht gefördert. Stattdessen wird erwartet, dass die Kinder aus eigener Kraft aufschließen.

Auch gibt es keinen Schulbus, kein Sommerprogramm und eigentlich insgesamt gar nichts, was es uns schmackhaft gemacht hätte, die Kinder hier anzumelden. Als nach wenigen Tagen ihrerseits bereits eine Absage kam, hatten wir eigentlich auch schon wieder mit dem Thema abgeschlossen. Salliver mag eine Super-Schule sein, aber sie war für unsere Situation überhaupt nicht das Richtige.

Sunland Novaschool

Als nächstes fuhren wir aufs Land und besuchten die Sunland Novaschool bei Cártama. Umgeben von blühenden Wiesen und dem Summen von Insekten, liegt diese Schule mitten im Nichts, und es war wirklich schön, von hier aus den Blick auf die Berge im Hintergrund schweifen zu lassen. Sunland ist bei Spaniern und Ausländern recht beliebt, und hier gibt es auch ein Sprachprogramm, damit selbst Kinder, die als Teenager nach Spanien kommen, die Gelegenheit haben die Sprache zu lernen.

Da sie auf dem Lande gelegen ist, hat die Schule viel Platz, und so verteilt sie sich auf mehrere Barracken und Gebäude, die über bröselige Wege und Stolpersteintreppen miteinander verbunden sind.

Insgesamt machte die Schule einen relativ desolaten und heruntergekommenen Eindruck, und es schien so, als würde man mit finanziellen Problemen kämpfen. Auf dem Campus war es trocken, staubig und heiß, die Klassenzimmer wirkten eigenhändig zusammengezimmert, das Gelände bot viele Möglichkeiten des Knieaufschlagens. Für unsere Kinder schien es nicht das Richtige.

Málaga Institute of Technology

Die dritte Schule, die wir besuchten, befand sich am Stadtrand von Málaga – das MIT. Sie liegt in einem Technologiepark, der als das neue Silicon Valley von Spanien angepriesen wird, ist niegelnagelneu und blitzeblank. Eigentlich hatten wir das MIT schon im Vorfeld ausgeschlossen. Die Webseite wirkte so, als würde man die Kinder sehr unter Druck setzen, alles sehr veramerikanisiert mit schwarzen Roben und viereckigen Hüten selbst beim Abschluss der Kindergartenklasse.

Dazu noch eine seltsame fernöstliche Philosophie mit Aikido auf dem Lehrplan, ebenso wie Yoga und Chinesisch als Unterrichtspflichtfach. Wir glaubten nicht, dass sich das mit unseren Kindern vereinbaren ließe. Doch dann im Gespräch mit den Verantwortlichen erkannten wir, dass die Schulphilosophie doch eine interessante Antwort auf unsere leichtlebige und schnelllebige Welt bot, dass Technologie nur bedingt eingesetzt wird und man hier den Kindern Techniken beibringt, wie man sich entspannt und konzentriert.

Noch dazu gab es einen angeschlossenen Reitstall und einen Schulbus, der die Kinder fast vor der Haustür abholen würde – totale Freiheit also in der Wahl unseres Wohnorts. Dies schien wider Erwarten alles sehr stimmig.

Colegio Internacional Torrequebrada

Die letzte Schule, die wir besuchten, war ebenfalls eine spanische internationale Schule, das Colegio Internacional Torrequebrada. Für uns ein völlig überraschendes Konzept: Die Klassen befanden sich viel in großen Gruppenräumen, wo manchmal bis zu 60 Kinder gleichzeitig Themenbereiche selbstständig oder in der Gruppe erarbeiteten. Hierzu gab es verschiedene Hilfsmittel und Lernbereiche, darunter Tribünen und mit Vorhängen abgeschottete Projektorzonen, lange Arbeitsbänke und Sitzgruppen. Sowas hatten wir noch nie gesehen.

Und das Erstaunliche: die Kinder schienen sich in dieser Umgebung ungemein wohlzufühlen und aufzublühen. Sie waren alle motiviert und angestrengt am Arbeiten, schienen sich eigenverantwortlich zu verhalten und waren stolz auf ihre Projekte. Eine fantastische Schule. Hätten wir sowas in Australien gesehen, ich hätte die Kinder hier sofort angemeldet.

Jedoch in diesem Fall schien es uns, als ob die Kinder schon genug Neuerungen durchzumachen haben, da wäre ein weiteres pädagogisches Konzept eine weitere Hürde in der Eingewöhnungsphase geworden.

Letztlich entscheiden wir uns für das MIT, auch wenn Torrequebrada eventuell die bessere Option gewesen wäre. Wie die Kinder sich dort einleben, und wie ihr Schulalltag in Spanien aussieht, davon berichten wir ein andermal.

Wir wohnen jetzt in einer Urbanisation, die wie ein Feriendorf gestaltet ist.

Wir wohnen jetzt in einer Urbanisation, die wie ein Feriendorf gestaltet ist.

Unser neues Haus in Spanien

Eine große Sorge war natürlich auch, dass wir kein passendes Haus in unserer Preisklasse finden würden, beziehungsweise, dass wir große Abstriche in punkto Lage oder Komfort machen mussten. Durch unser “scouting” und unsere Erfahrungen mit anderen Locations wussten wir, was wir alles idealerweise in einem Haus schätzen würden, und so hatten wir natürlich eine Art Wunschliste.

Wir konnten uns eine ganze Reihe von Unterkünften vorstellen für unsere Familien, von Wohnungen zu den typischen spanischen Reihenhäusern zu einem freistehenden Haus war alles drin.

Unsere Wunschliste

Jedoch wollten wir weder zu abgelegen wohnen noch in einem zu großen Trubel mit zu viel Verkehr und Lärm. Die Kinder sollten in der Straße spielen können und die Kinder der Nachbarschaft kennen lernen. Wir wollten gern Restaurants und Geschäfte in Laufweite haben und Zugang zum Zug, der uns nach Málaga und zum Flughafen bringen sollte. Das Haus musste mindestens drei Schlafzimmer haben, eine Art von Pool (am liebsten als Teil einer Anlage und nicht privat), Kamin und zwei Badezimmer.

Ein großes Problem war für uns die Vorliebe der Spanier für Mietwohnungen mit Möbeln drin. Denn leider waren die meisten Objekte mit Billigmöbeln aus Plastik oder im Oma-Stil möbliert, was diese Wohnungen für uns sehr unattraktiv machte. Lieber wollten wir uns da selbst einrichten mit preiswerten Möbeln von IKEA, eben ganz nach unserem Geschmack. Und so browsten wir also täglich die entsprechenden Immobilienwebseiten nach der Suche nach der perfekten Wohnung.

An der Costa del Sol gibt es unglaublich viele Objekte zu kaufen, aber Mietwohnungen sind spärlich gesät und relativ teuer. Und da wir uns dem Sommer näherten, verschwanden tagtäglich immer mehr dieser Wohnungen vom Markt, um im Ferienwohnungsmarkt weitaus teurer wieder aufzutauchen.

Endlich können die Kinder draußen vor der Tür spielen. Das war in Australien leider nicht so möglich.

Endlich können die Kinder draußen vor der Tür spielen. Das war in Australien leider nicht so möglich.

Wohnen in einem de facto andalusischen Dorf mitten in der Stadt

Doch dann bekamen wir einen Tipp und konnten ein Haus in einer bildschönen Urbanisation mitten in Fuengirola besichtigen. Die Urbanisation ist abgeschlossen, und man benötigt einen Schlüssel, um überhaupt reinzukommen. Das ist natürlich toll für die Kinder.

Der Look des Viertels ist dem eines andalusischen Dorfes nachempfunden und sehr verspielt. Es gibt hier allerorten Brunnen und Platze, Sitzbänke mit traditionellen Fliesen, einen Heiligenschrein, Parkanlagen und drei Pools. Wie ein Feriendorf.

Das Haus bietet weitaus mehr Platz, als wir uns hätten träumen lassen. Eigentlich ist es zu groß für uns. Es wird Wochen brauchen, bis wir die Lücken gefüllt haben. Aber wir wollen uns mal nicht beschweren.

Des Nachbars Katze kommt auch gern vorbei, so dass wir uns die Anschaffung eines Haustiers vorerst schenken können.

Die Basis in Spanien ist gelegt – wir sind tatsächlich ausgewandert

Nun, da wir Heim, Schule und Wohnort gesichert haben, müssen wir daran arbeiten, uns in Spanien einzuleben und uns ein Leben hier aufzubauen. Dazu gehört, die Sprache zu lernen, Freunde zu finden, und als Selbstständige genug Geld zu verdienen.

Das sind große Ansprüche, die wir da an uns stellen, und vielleicht bringen wir das auch alles gar nicht so zuwege, wie wir uns das in unserem anfänglichen Enthusiasmus vorgestellt haben. Wir werden sehen. Jetzt sind wir erstmal angekommen, und nun müssen wir das beste aus allem machen.

In den nächsten Wochen erzählen wir euch also davon, wie wir uns mit den Behörden arrangiert haben, und wie sich das Leben an der Costa del Sol so anfühlt.

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AUTHOR - miniglobetrotter

Hallo! Wir sind die Mini Globetrotter - eine 4-köpfige Familie, die es sich in Andalusien bequem gemacht hat.Wir glauben ganz fest daran, dass Reisen mit Kindern nicht nur machbar, sondern wichtig ist. Von unserer Basis in Málaga aus erkunden wir die Welt – von Australien über den Südpazifik bis nach Europa.Lasst euch inspirieren und plant euren nächsten Familienurlaub mit uns!

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