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Die Schönheit Neuseelands ist einfach unbeschreiblich

Familienreise Neuseeland: 2 Wochen Rundreise mit Kindern auf der Nordinsel

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Neuseeland ist ein fantastisches Reiseland – bildschön, abwechslungsreich, voller Überraschungen, und vor allem sicher. Nicht ohne Grund haben wir auf unserem Roadtrip über die wunderschöne Nordinsel Neuseelands daher viele herumreisende Familien getroffen. Nicht wenige davon kamen aus Deutschland. Denn: Neuseeland ist ein erstklassiges Reiseziel besonders für Familien.

Immer wieder kommen Fragen auf zu möglichen Reiserouten durch das Land – was sollte man sehen, was ist zu vernachlässigen? Wieviel Zeit braucht man realistischerweise? Was interessiert besonders die Kinder? Deshalb haben wir uns entschlossen, unsere eigene Reiseroute einmal aufzuschreiben, jedoch mit ein paar Modifikationen. Denn wie das nun mal so ist, egal wieviel man plant, das Wetter kann einem immer einen Strich durch die Rechnung machen.

Leider wurden wir um Silvester/Neujahr herum auf der Coromandel Peninsula fürchterlich eingeregnet, was einige unserer Pläne durchkreuzte. Deshalb geben wir euch die Idealversion, so wie wir uns den Urlaub am liebsten gewünscht hätten.

Ob sich eine Reise nach Neuseeland lohnt? Schaut selbst!

Ob sich eine Reise nach Neuseeland lohnt? Schaut selbst!

Mit diesem Neuseeland-Roadtrip seht ihr viele tolle familienfreundliche Attraktionen: Delfine und eine Hundertwassertoilette, unglaubliche große Urwaldriesen und einen endlosen Strand, einen hübschen Garten und einen Heißwasserstrand, Glühwürmchenhöhlen, heiße Quellen und Geysire und geothermal aktive Gegenden. Und wer will, kann dann auch noch das Filmset Hobbinton vom Herrn der Ringe besuchen.

Startpunkt ist Auckland, von wo aus wir einen Wohnwagen mieteten und uns dann erstmal nach Norden in Richtung Nordland aufmachten. Auch am Ende kommt man bei dieser Tour wieder in Auckland raus.

Unsere Reiseroute auf Google Maps zum Abspeichern

Auckland – Russell, Bay of Islands (232km, 3 1/2 Stunden)

Ankunft & Orientierung, die Region Bay of Island – Geburtsort einer Nation

Die erste Nacht verbrachten wir erst einmal auf einem kleinen Campingplatz in der Nähe des Flughafens von Auckland, damit wir uns vor Beginn der Fahrt in Ruhe mit dem Wohnwagen anfreunden konnten. Unser großer Vorteil war, dass wir zu diesem Zeitpunkt ja in Sydney wohnten, das heißt wir hatten keine Probleme mit dem Jetlag. Aber wir gehen mal davon aus, dass du, lieber Leser, aus Deutschland oder einem Nachbarland anreisen wirst, weswegen du es die ersten Tage erstmal ruhig angehen lassen solltest.

Da der Campingplatz nicht mehr existiert, kann ich ihn euch nicht weiterempfehlen. Aber wir haben uns sowieso einfach nur einen Null-Acht-Fünfzehn-Platz gesucht, damit wir unsere Pläne von hier aus weiter schmieden konnten.

Am nächsten Morgen ging es dann weiter nach Norden zu dem kleinen Örtchen Russell in der beliebten Urlaubsregion Bay of Islands. Hier dreht sich alles um wasserbasierte Aktivitäten, wie zum Beispiel Delfin- und Walbeobachtungen, Kreuzfahrten zu interessanten Felsformationen entlang der Küste, Segeln, Paddelboarding und vieles mehr. Aber auch der Ort selbst hat einiges zu bieten.

Mit der Fähre nach Paihia überzusetzen, gehört bei einem Trip zur Bay of Islands mindestens dazu.

Mit der Fähre nach Paihia überzusetzen, gehört bei einem Trip zur Bay of Islands mindestens dazu.

Kaum zu glauben, dass Russell früher einmal ein echtes Raubein-Nest war, wo man sich besser nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr auf der Straße blicken ließ. Heute bezaubert besonders die Straße entlang des Wassers mit ihren hübsch umzäunten Holzhäusern – vor allem, wenn es Zeit für den Sonnenuntergang ist.

Direkt gegenüber von der Bucht liebt der Ort Paihai, wo damals die Verträge mit den Maoris unterschrieben wurden, die die Geburtsstunde des Staates Neuseeland einläuteten. Auch dies kann man mit der Fähre prima erreichen und zusammen mit den Kindern erkunden.

Wie man sieht, in Russell und Umgebung gibt es viel zu erleben, alles gewürzt mit einer gehörigen Portion Urlaubsatmosphäre, denn auch die Neuseeländer machen hier gerne Urlaub. Wir blieben ein paar Tage hier, um die Sonne aufzusaugen und alles genau zu erkunden.

Unser Stellplatz befand sich übrigens im superfreundlichen und hübsch angelegten Russell Top 10 Holiday Park, von dem aus der Ortskern in nur wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen war. Buchung gerade zur Hauptreisesaison ist anzuraten.

Das beschauliche Russell gefiel uns besonders am Abend kurz bevor die Sonne unterging.

Das beschauliche Russell gefiel uns besonders am Abend kurz bevor die Sonne unterging.

Russell – Kawakawa – Waipoua State Forest – Baylys Beach (192km, 3 1/4 Stunden)

Die fotogenste Toilette der Welt, ein super alter Baum und ein Strand der Hundert Schiffswracks 

Nachdem wir es ein wenig ruhiger haben angehen lassen, juckte es uns jetzt in den Fingern, mehr von Neuseeland zu erfahren und weitere Gegenden zu erkunden.

Unsere erste große Tour begann daher mit einem Trip zur gegenüberliegenden Seite des Nordlands, in einen Kauri-Wald. Kauri sind unglaublich beeindruckende Bäume, jahrhundertealt und riesig im Umfang, echte Urwaldriesen. Früher einmal, da war ganz Neuseeland mit diesen wuchtigen Bäumen bedeckt, doch die britischen Holzfäller machten den Riesen schnell den Garaus, so dass heute nur noch einige wenige Exemplare existieren.

Doch bevor wir dort angekommen waren, machten wir einmal halt an einer ganz speziellen Toilette. Die Hundertwasser-Toilette im kleinen Städtchen Kawakawa lag nämlich bequem auf dem Weg und lohnte auf jeden Fall einen Besuch. Natürlich ist der Gedanke ungewöhnlich, mitten im neuseeländischen Nirgendwo eine von Hundertwasser geplante und konstruierte Toilette zu finden – schließlich war der Mann ja Österreicher.

Die wohl meist fotografierte Toilette der Welt befindet sich im kleinen Kawakawa.

Die wohl meist fotografierte Toilette der Welt befindet sich im kleinen Kawakawa.

Was kaum jemand weiß: Friedensreich Hundertwasser liebte Neuseeland so sehr, dass er hier seinen Lebensabend bestritt, und aus Liebe zu seinem Wahlheimatort Kawakawa erbaute er dort ein öffentliches Toilettenhäuschen. Es kommt mit allem, was man so von einem Hundertwasser erwarten würde: Flaschenglas und pflanzlicher Bewuchs, handbemalte Kacheln und Glasbausteine. Und nutzen lassen sich die Toiletten natürlich auch.

Nach Kawakawa und der wohl berühmtesten Toilette der Welt ging es auf unserer Rundreise weiter zum Waipoua State Forest. Eine herrliche Strecke, die sich immer tiefer in den Wald wand, je weiter man kam. Unser Ziel war dabei der berühmteste Kauri-Baum der Welt, Tane Mahuta. Dieser “Herr der Waldes”, so sein Maori-Name, hat einen Umfang von schlappen 13,77 Metern und eine Höhe von über 50 Metern. Man schätzt, dass dieser Baum zwischen 1,250 und 2,500 Jahren alt ist. Vom Parkplatz aus ist der Baum leicht zu erreichen, danach kann es weiter gehen Richtung Süden.

Eigentlich hatten wir vorgehabt, nach dem Besuch im Wald wieder zurück nach Russell zu fahren. Angesichts der kurvigen Straßen und auch aufgrund einer Umleitung, die wir auf der Hinfahrt wegen eines Unfalls hatten, entschlossen wir uns, spontan nach Süden weiterzufahren. Wozu macht man denn einen Roadtrip, wenn nicht für die Spontanität der Straße?

Und so buchten wir uns spontan auf dem Baylys Beach Holiday Park ein.

Die Größe des Baumes wäre vielleicht deutlicher geworden, hätten sich die Kinder davor gestellt.

Die Größe des Baumes wäre vielleicht deutlicher geworden, hätten sich die Kinder davor gestellt.

Baylys Beach – Hamilton (316km, 4 Stunden)

Ein endlos langer Strand und prächtige Gärten

Wie man auf der Karte sehr schön erkennen kann, ist die Westseite von Nordland beinahe schnurgerade. Und so sieht dann auch tatsächlich der Strand aus. Nach hoch aufragenden Sandsteinklippen, die leise vor sich hinbröckeln, kommt ein breiter, flacher Strand mit kompaktem Sand, auf den die Wellen unendlich lange und laut tosend dahinrollen. Der Sand ist so fest, dass man darauf Auto fahren kann, und genau das tun die Neuseeländer dann auch ganz gerne.

Auf der einen Seite hat man also diese herrliche unberührte und ziemlich unverbaute Natur, auf der anderen Seite stehen da lauter Autos mitten im Bild. Schon irre. 100 Kilometer ist dieser Strand lang, und über 100 Schiffswracks sollen sich hier wohl befinden. Gesehen haben wir zwar keins, aber erfrischend war der Besuch allemal.

Auf Baylys Beach darf man sogar Auto fahren

Auf Baylys Beach darf man sogar Auto fahren.

Weiter ging es von hier aus nach Hamilton, einer netten kleinen Stadt mit einem weltberühmten Garten. Besucher aus aller Welt finden hierher, Grund genug also auch für uns Mini Globetrotter, hier einmal vorbeizuschauen.

Die Parkanlage Hamilton Gardens umfasst eine ganze Reihe verschiedener Gartenlandschaften, insgesamt 21 Gärten, die sich allesamt mit bestimmten Themen auseinandersetzen: Da gibt es den Tudor-Garten und den Maori-Garten, den Fantasy-Garten und den Italienischen Renaissance Garten und vieles vieles mehr. Man kann hier locker mit den Kindern einen halben Tag verbringen, die preisgekrönten Anlagen bestaunen und ein Eis essen.

Auf einem nicht weiter erwähnenswerten Campingplatz in Hamilton stellten wir uns dann auch gleich für die Nacht ein.

Die Gärten im Hamilton Gardens sind einfach wie verzaubert.

Die Gärten im Hamilton Gardens sind einfach wie verzaubert.

Hamilton – Waitomo Caves – Coromandel (300km, 4 Stunden)

Glitzernde Milchstraßenhöhlen und eine stürmische Nacht auf der Halbinsel

Ein persönliches Highlight von uns war der Besuch der Waitomo-Höhlen, auch im Volksmund Glühwürmchenhöhlen genannt. Fotografieren kann man und darf man da drinnen nicht, aber ihr könnt uns glauben, dass der Anblick der kleinen leuchtenden Punkte an der Höhlenwand ganz einfach bezaubernd ist.

Es ist wichtig, dass man zu diesem Ziel früh aufbricht, denn die Höhlen liegen auf dem platten Land und es sind nur begrenzt Parkplätze vorhanden. Besonders, wenn man mit einem großen Campervan unterwegs ist, ist dies wichtig zu wissen. Unsere Höhlentour führte uns tief in das Höhlensystem, und bis zu ungefähr der Mitte der Führung war dies auch gar nichts besonderes.

Aber dann bestiegen wir ein Boot und wurden in absoluter Stille und Dunkelheit an einem Draht über den unterirdischen Fluss entlanggehangelt. Und auf einmal erstrahlte über unseren Köpfen ein unvergessliches Sternenmeer.

Die Punkte sind übrigens ganz spezielle Fliegenlarven, die an der Höhlendecke kleben und einen Speichelfaden quasi als Angelinstrument herunterlassen. Dieser leuchtet im Dunkeln, was die vielen Insekten anzieht, die mit dem Fluss in die Tiefen der Höhlen gelangen.

Die Gegend rund um die Höhlen war bildhübsch und lud zum Spazierengehen ein, bevor wir weiterfuhren auf die Coromandel Peninsula im Norden der Nordinsel.

Zwar kein Bild von Glühwürmchen, aber auch die kleinen Holzkirchen am Wegesrand sind hübsch anzusehen

Zwar kein Bild von Glühwürmchen, aber auch die kleinen Holzkirchen am Wegesrand sind hübsch anzusehen.

Coromandel – Rotorua (207km, 3 Stunden)

Heiße Quellen, ein Heilbad und ein schweres Erdbeben

Die Fahrt nach Coromandel am Wasser entlang war richtig schön und idyllisch, nur leider verschlechterte sich mit jeder Minute das Wetter. Da kann man noch so planen, wenn ein tropischer Sturm aufzieht, der sich noch dazu superlangsam bewegt, dann ist man diesem halt ausgeliefert.

48 Stunden saßen wir in unserem Wohnwagen fest anstatt die Schönheiten der Halbinsel zu erkunden. Immerhin hatten wir es noch geschafft, frische Austern zu erstehen, so dass wir das Neue Jahr wenigstens einigermaßen gebührend einleiten konnten, während draußen ein Inferno stattfand.

Eigentlich wollten wir einen Abstecher zum berühmten Hot Water Beach machen. Das ist ein Strand, wo man sich mit Schüppen einen eigenen Heißwasserpool in den Sand graben kann. Die Kinder hätten sicherlich einen Heidenspaß gehabt. So bleibt uns aber nur übrig, euch dieses Highlight blind zu empfehlen.

Bei den ersten Zeichen, dass der Sturm endlich abklang, wagten wir uns wieder mit dem großen Campvan zurück auf die Straße. So schnell es eben ging, verließ wir die exponierte Coromandel Peninsula und machten uns auf in die große Stadt. Regen hin oder her, hier konnte man wenigstens auch Indoor-Aktivitäten angehen. Alles besser, als noch weiter als Familie aufeinanderzuhocken. Ihr kennt das ja sicher.

Bei Schlechtwetter empfiehlt sich bekanntermaßen ein Museumsbesuch. Hier: das Bath House Rotorua.

Bei Schlechtwetter empfiehlt sich bekanntermaßen ein Museumsbesuch. Hier: das Bath House Rotorua.

Und so schlugen wir am frühen Nachmittag im kleinen Städtchen Rotorua auf. Dieser Ort ist ein Heilbad, denn unter der Erde, da brodelt es gewaltig. Die Luft ist schwanger von Schwefelgerüchen, überall dampft es – eine Atmosphäre wie direkt aus der Hölle. Der Tourismus beruht vor allem auf den heißen Quellen, deshalb besuchten wir in Rotorua als allererstes das Bath House.

Das Bath House ist ein altes Hotel – Stephen Kings Overlook Hotel lässt schön grüßen – das früher Gäste aus aller Welt willkommen geheißen hat. Diese kamen, um sich an den heißen Mineralwasserquellen zu erfreuen – der Keller ist daher so richtig schön gruselig.

Ganz zu Beginn der Besiedelung der Gegend durch den Weißen Mann gab es in der Nähe von Rotorua ein schlimmes Erdbeben. Die Geschichte hierzu kann man im 3D-Kino des Bath House prima anschauen. Die Kinder fanden die Geschichte sehr spannend und anschaulich (natürlich ist der Film auf Englisch, aber man kann ja helfen bei der Interpretation).

Faszinierend außerdem die Ausstellung zu den Maoris und die Geschichte der Region – man lernt hier auf anschauliche Art und Weise eine Menge über Neuseeland und seine Geschichte.

In Rotorua brodelt es scheinbar überall, weswegen es auch verdächtig nach faulen Eiern riecht.

In Rotorua brodelt es scheinbar überall, weswegen es auch verdächtig nach faulen Eiern riecht.

Rotorua – Orakei Korako (70km, 1 Stunde)

Das Leben der Maoris, ein Geysir und bunt schimmernde Silikatterrassen

Ein weiteres Highlight in Rotorua, das wir ebenfalls auf unserer Rundreise erkundeten, war das Maori-Dorf und Freilichtmuseum Whakarewarewa, das sich mitten in der Stadt befand. Eigentlich heißt der Ort Te Whakarewarewatanga O Te Ope Taua A Wahiao, aber das kann sich ja kein Schwein merken.

Dieses Dorf zeigte anschaulich, wie es sich die neuseeländischen Ureinwohner an diesem Ort gemütlich gemacht haben. Denn Whakarewarewa ist ein Ort, wo das heiße Wasser ganz ungehemmt zutage tritt. Hier befindet sich ein beeindruckender und sehr aktiver Geysir, der Pohutu.

Nicht alle Geysire in Neuseeland sind so aktiv und beeindruckend wie der Pohutu.

Nicht alle Geysire in Neuseeland sind so aktiv und beeindruckend wie der Pohutu.

Außerdem haben die Maoris das sprudelnde Wasser gut zunutze gemacht, und das konnten wir uns alles nach Zahlung des Eintrittspreises mit den Kindern ansehen: da wurde im heißen Wasser Maiskolben in Netzen gekocht, dort befanden sich die öffentlichen Bäder. Ein wenig unheimlich ist der Besuch schon, und Kinder sollten in einigen Fällen an der Hand bleiben. Ein Fehltritt, und man verbrüht sich ganz gehörig.

Zum Abschluss sahen wir uns noch eine unterhaltsame Vorstellung an, inklusive dem kraftvollen und einzigartigen Haka.

Im Dorf Whakarewarewa sieht man schön, wie die Maoris seit Jahrhunderten mit der Geothermik Neuseelands umgehen.

Im Dorf Whakarewarewa sieht man schön, wie die Maoris seit Jahrhunderten mit der Geothermik Neuseelands umgehen.

Ein klein wenig außerhalb von Rotorua befindet sich der Geothermalbereich Orakei Korako. Davon gibt es natürlich viele auf der Nordinsel Neuseelands, aber dieser hier hat uns ganz besonders gut gefallen. Man parkt an einem See und kauft dort Tickets zur Fähre, die einen ans andere Ufer bringt. Dort sahen wir schon die riesige kunterbunte Silikatterrasse, die sich versteinert in den See ergoss.

Orakei Kroko gehörte mit Abstand zu den schönsten Gegenden, die wir jemals gesehen haben.

Orakei Kroko gehörte mit Abstand zu den schönsten Gegenden, die wir jemals gesehen haben.

Am anderen Ufer ging es dann weiter über einen Holzweg, vorbei an blubbernden Schlammbädern, kochenden Quellen, riesigen zu Stein gewordenen Mineralablagerungen.

Der Wald hier war ebenfalls ganz besonders, denn die Pflanzen mussten sich an die schwefelhaltige Luft anpassen. Schilder erklärten die Besonderheiten dessen, was wir vor uns sahen. Wirklich beeindruckend.

Die besondere Luft, die nach faulen Eiern riecht, verzaubert regelrecht den Wald.

Die besondere Luft, die nach faulen Eiern riecht, verzaubert regelrecht den Wald.

Orakei Korako – Hobbinton – Auckland (285km, 3 1/2 Stunden)

Der Herr der Ringe – ein Besuch im Auenland

Wir fuhren von Orakei Korako wieder direkt zurück nach Auckland, denn unsere Zeit war abgelaufen. Doch auf dem Weg liegt noch eine weitere große Attraktion, die ich euch nicht vorenthalten möchte und die für Kinder sicherlich interessant ist: der Filmset-Themenpark Hobbinton. Hier wurden die Auenland-Szenen für die Herr-Der-Ringe-Trilogie gedreht, und man kann tatsächlich durch die runden Türen von Hobbithäusern steigen und sich das Set hautnah angucken.

Dazu muss man eine Tour buchen. $80 für Erwachsene und $40 für Kinder zwischen 9 und 16 Jahren fanden wir allerdings ziemlich happig, weswegen wir uns dagegen entschieden. Aber ich wollte es einmal erwähnen für den Fall, dass euch das mehr interessiert als uns.

Hier geht es zur offiziellen Webseite. Ich empfehle, Tickets vorzubuchen, denn hier kann es ganz schön voll werden.

Wir waren immer wieder verblüfft von den herrlichen Landschaften, die sich vor uns präsentierten

Wir waren immer wieder verblüfft von den herrlichen Landschaften, die sich vor uns präsentierten.

Zusammenfassung: Die Nordinsel Neuseelands auf eigene Faust

Das war also unser Roadtrip der neuseeländischen Nordinsel. Es gibt natürlich noch viel mehr zu entdecken, aber diese Fahrt spiegelt die Essenz wieder, um was es bei der Nordinsel von Neuseeland geht: Maoris, Natur, heiße Quellen.

Was wir noch nicht erwähnt haben, ist die unglaubliche Schönheit der Landschaften, die man auch auf der Nordinsel zu Gesicht bekommt. Hier gibt es zwar keine Gletscher und Fjorde, aber dafür herrliche Buchten, grüne Wiesen, schräge Berge, Märchenwälder.

Durch Neuseeland zu fahren ist so wie durch ein Bilderbuch zu fahren. Ein einziger Garten Eden, bildschön und einfach perfekt. Da lohnt es sich, immer mal wieder anzuhalten und ganz einfach nur die Natur zu erleben. Von allen Ländern, die wir bereits gesehen haben, war Neuseeland bislang das landschaftlich attraktivste, weshalb sich eine Rundreise unserer Meinung nach auf jeden Fall lohnt.

Habt ihr Fragen? Dann zögert nicht, euch bei uns zu melden!

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AUTHOR - miniglobetrotter

Hallo! Wir sind die Mini Globetrotter - eine 4-köpfige Familie, die es sich in Andalusien bequem gemacht hat. Wir glauben ganz fest daran, dass Reisen mit Kindern nicht nur machbar, sondern wichtig ist. Von unserer Basis in Málaga aus erkunden wir die Welt – von Australien über den Südpazifik bis nach Europa. Lasst euch inspirieren und plant euren nächsten Familienurlaub mit uns!

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