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Mini Globetrotter am Strand

Badeurlaub in Sydney mit den Kindern: Ja, das geht!

  |   Australien   |   No comment

Wer mit seinen Kindern einen Aufenthalt in Sydney einplant, der sollte auf jeden Fall auch daran denken, Badekleidung mit einzupacken. Die Sydneysider lieben nämlich ihre Strände, und es gibt hier gleich mehr als Hundert zur Auswahl. Das ist kein Witz! Die meisten davon traumhaft schön und sehr familienfreundlich.

Anbei geben wir euch ein paar Tipps mit für einen unvergesslichen Badeurlaub in Sydney mit der ganzen Familie, und ganz unten empfehlen wir euch auch gleich ein paar Strände, die sich für Kinder ganz besonders eignen.

Es sind die Bilderbuchstrände, die Sydney erst zu dem machen, was es ist

Man kann im Prinzip zwischen zwei Arten von Stränden unterscheiden.

Die Strände, die den Hafen säumen, sind für gewöhnlich ohne Wellengang, das heißt also seicht, idyllisch und super kinderfreundlich.

Die Strände am Pazifik sind dagegen eher wild. Sie haben hohe Wellen, gefährliche Strömungen und sind gut für Surfer und Leute, die gern in den Wellen spielen möchten.

Eine Alternative zu diesen Meeresstränden sind die vielen Rockpools, die es an fast jedem Pazifikstrand gibt: Das sind in Beton gegossene Becken, die meist natürlich durch die Gezeiten gereinigt werden und sich über das Meer speisen. Dort kann man prima schwimmen und plantschen, ohne dass man Angst haben muss vor Wellen, Strömungen und giftigem Getier.

Beispiel für einen Rockpool in Sydney

Tipps für gefahrloses Schwimmen in Australien

Apropos Getier: Sydney hat zwar keine tropischen Quallen, die einem in Nullkommanix den Garaus machen, aber es gibt so genannte Blue Bottles – Portugiesische Galeeren, die auch nicht besonders erfreulich sind. Solltet ihr kleine blaue Kondome auf dem Strand angespült sehen, dann wählt lieber den Rockpool. Denn eine Berührung mit einer dieser Quallen ist so schmerzhaft wie ein Wespenstich, aber immerhin nicht tödlich.

Haie gibt es natürlich auch in Sydney. Aber an den Stränden, an denen Rettungsschwimmer patrouillieren, gibt es ein Warnsystem, so dass schon lange nichts Schlimmes mehr in Sydney passiert ist.

Tatsächlich war der letzte tödliche Haiangriff vor mehreren Jahrzehnten im Hafen und nicht im offenen Meer. Aber keine Panik: viele der Hafenstrände haben ausgezeichnete Netze, die einen Bereich am Strand sicher abgrenzen und für Haie unzugänglich machen.

Balmoral Beach

Einfache Regeln für unbekümmerten Badespaß

Ganz wichtig ist es, an den Meeresstränden zwischen den Flaggen zu schwimmen. Diese werden von den Rettungsschwimmern aufgestellt und sind gelb und rot. Das ist zum einen der Bereich, der patrouilliert wird, zum anderen ist es auch der Strandabschnitt, wo die Strömungen auf den Strand spülen und nicht hinausziehen.

Jeder Strand hat nämlich Abschnitte, wo das Wasser angespült und wieder rausgespült wird. Letztere werden mit aufgestellten Surfbrettern markiert und deuten den Surfern an, wo sie ins Wasser gehen können. So kommt man sich auch bequemerweise nicht in die Quere.

Für das ungeübte Auge ist das vielleicht nicht immer gleich so klar. Da in Bondi Beach besonders viele Touristen unterwegs sind, haben die Rettungsschwimmer dort einen Abschnitt sogar „Backpackers‘ Rip“ genannt, weil man dort häufig Ortsunkundige vor dem Ertrinken retten muss.

Sydneys Strände können tückisch sein. Sandbänke können plötzlich verschwinden, und dann kann ein Schritt zur Seite auf einmal ins Leere gehen. Strömungen verändern sich und können einen plötzlich nach draußen ziehen, obwohl man sich im Schwimmerbereich befindet. Wer nur das Mittelmeer gewohnt ist, sollte sich erstmal nur langsam vortasten.

Die beste Zeit für einen Badeurlaub in Sydney

Schwimmen kann man übrigens bestens von November bis in den Mai hinein, danach wird das Wasser zumindest uns persönlich zu kalt. Natürlich kann man auch zu anderen Jahreszeiten am Strand viel Spaß haben, besonders mit Kindern. Der saubere, feine weiße Sand eignet sich hervorragend zum Burgenbauen.

Im Sommer kann es ehrlich gesagt schon fast zu heiß sein für einen Tag am Strand. Da lohnt sich die Investition in einen Sonnenschirm oder sogar ein Strandzelt, das gleichzeitig den Wind ein wenig abhalten kann. Gerade im Frühjahr kann der Unterschied zwischen brutzelnder Sonneneinstrahlung und kühlem Meereswasser noch etwas anstrengend sein.

Sonnenschutz ist oberste Priorität, nicht nur bei Kindern

Ob man nun Sydney mit Kind besucht oder allein, man darf auf keinen Fall die australische Sonne unterschätzen! Im Sommer spürt man sie schnell aufgrund der Hitze auf der Haut, aber selbst an bedeckten Tagen und im Winter kann man sich schnell einen Sonnenbrand holen. Unserer Erfahrung nach reichen im Sommer fünfzehn Minuten ungeschützt in der Sonne aus für einen satten Sonnenbrand.

Für Kinder gilt daher im Besonderen „Slip, Slap, Slop“. Das bedeutet, mit Kleidung vor der Sonneneinstrahlung schützen. Selten sieht man in Sydney ein Kind mit nacktem Oberkörper. Für gewöhnlich tragen die Kleinen hier eine „rashy“, das ist ein Schwimmoberteil aus Badeanzugstoff und auch spezielle Hüte. Dazu dann auf jeden Fall auch jede Menge Sonnenmilch mit mindestens Lichtschutzfaktor 30. Wer will, kann spezielle Produkte für Kinder in der Pharmacy oder im Supermarkt kaufen.

Am besten vermeidet man die aggressivste Sonneneinstrahlung und besucht den Strand eher morgens oder abends anstatt mitten am Tag.

Sydneys Strände sind toll für Familien

Die besten Strände in Sydney für Familien

Balmoral Beach in Mosman an Sydneys North Shore ist ein wunderschöner Hafenstrand, der sich direkt gegenüber der Hafenausfahrt befindet und daher ein echtes Meeresfeeling verbreitet. Dieser Strand mit seinem ikonischen Badehaus, in dem sich jetzt ein Luxus-Restaurant befindet, könnte kaum idyllischer sein. Ein großes Hainetz sorgt für unbeschwerte Stunden im Wasser, und natürlich gibt es hier auch Möglichkeiten, sich zu erfrischen und leere Mägen zu füllen. Kleine Abenteuer haben sicherlich Spaß, die mit einer Brücke verbundene Insel zu ergründen, und im anliegenden Park befindet sich eine lustige Statue mit einem berühmten Hund.

Bronte Beach in den Eastern Suburbs hat einen natürlich geformten Bereich aus Felsen, in denen unsichere Schwimmer sich bestimmt wohl fühlen werden. Das Wasser hier ist unbeeindruckt von den Wellen, die an den langen Sandstrand auflaufen, und die natürliche Umgebung aus Felsen wirkt einladend und idyllisch. Bronte ist bei den Einheimischen überaus beliebt und eine prima Möglichkeit, das wahre Leben der Sydneysider hautnah mitzuerleben.

Manly Beach ist ein fast anderthalb Kilometer langer Sandstrand mit mehreren schwimmerfreundlichen Abschnitten, die sich auch – besonders am Südende – für Kinder ausgezeichnet eignen. Das Schöne an Manly ist, dass dieser Vorort eine relaxte, freundliche Atmosphäre hat. Wir lieben jedenfalls die freundliche Fußgängerzone, die vielen Bars, Einkaufsmöglichkeiten, Wanderwege, Strände und Restaurants (kinderfreundliche Restaurants in Manly nennen wir in diesem Artikel). Selbst wer nicht in Manly direkt unterkommt, kann den Ort schnell, bequem und sicher erreichen dank der beliebten Manly Ferry – prima also für einen Tagesausflug, dessen Highlight das Schwimmen und Burgenbauen am Strand ist.

Bronte Beach

Sydney Hotels, die Strand und Cityurlaub perfekt miteinander verbinden

Die folgenden Hotels sind direkt am Strand in Sydney gelegen und verfügen teilweise über Zimmer mit Meerblick. Wer schon eine so lange Reise bis ans andere Ende der Welt plant, der kann eigentlich unserer Meinung nach auch gleich einen Strandaufenthalt mit einplanen!

Bitte beachtet, dass die folgenden Links Affiliate-Links sind. Das heißt, wenn ihr über diese Links bei unserem Partner Booking.com bucht, dann erhalten wir eine kleine Kommission. Diese kommt natürlich dem Blog zugute. Und ihr habt keine Mehrkosten dadurch, also ein Win-Win! Vielen Dank.

Novotel Sydney Manly Pacific
Direkt gegenüber vom Strand in Manly gelegen. Auf dem Dach befindet sich ein Swimmingpool, aber wer braucht den schon, wenn er direkt am Strand übernachtet? Bis zu zwei Kinder unter 15 Jahren übernachten kostenlos im Zimmer der Eltern.

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Novotel Sydney Manly Pacific

QT Bondi
Wir sind große Fans der QT Hotelkette – diese Designhotels sind funky, modern, frech und verbreiten einfach gute Laune. Das QT in Bondi steht zwar nicht in vorderster Reihe mit Meerblick, aber der coole Vibe und erstklassige Service dieses Hotels machen das wieder wett. Und bis zum weltberühmten Bondi Beach ist es wirklich nur eine Minute. Selbst die einfachsten Zimmer des QT Bondi kommen mit Kitchenette, und das ist bekanntlich gerade bei Kindern ein großer Pluspunkt!

Hier das QT Bondi buchen

QT Bondi

Watsons Bay Boutique Hotel
Ein kleines, aber feines Hotel direkt am Strand, aber diesmal auf der Hafenseite. Von Watsons Bay aus hat man einen hübschen Blick auf die Skyline von Sydney. Es lässt sich mit der Fähre prima vom Stadtzentrum aus erreichen, was den Ort auch bei Tagesausflüglern sehr beliebt macht. Wenige Schritte weiter und man genießt den dramatischen Ausblick mit der tosenden Brandung des Pazifiks bei The Gap. Das Watsons Bay Boutique Hotel verfügt zudem über ein beliebtes Restaurant mit großer Außenterrasse, wo immer was los ist. Frühstück ist in der Übernachtung mit inbegriffen.

Hier das Watsons Bay Boutique Hotel buchen

Watsons Bay Boutique Hotel

AUTHOR - miniglobetrotter

Hallo! Wir sind die Mini Globetrotter - eine 4-köpfige Familie, die es sich in Andalusien bequem gemacht hat. Wir glauben ganz fest daran, dass Reisen mit Kindern nicht nur machbar, sondern wichtig ist. Von unserer Basis in Málaga aus erkunden wir die Welt – von Australien über den Südpazifik bis nach Europa. Lasst euch inspirieren und plant euren nächsten Familienurlaub mit uns!

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