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10 Tipps für das perfekte Kofferpacken

  |   Packen, Reisetipps   |   2 Comments

In Zeiten des Flugverkehrs ist das Kofferpacken zur Kunst geworden. Vor allem innerhalb der strengen Gewichtvorgaben zu bleiben, kann eine Herausforderung darstellen. Doch auch die Füllmenge kann ein Problem darstellen, von der angestrebten Knitterfreiheit mal ganz zu schweigen.

Wie ihr ohne viel Stress sinnvoll eure Koffer packen könnt, erklären wir euch hier in 10 einfachen Schritten.

Packliste heute noch anfangen

Ihr wollt in den nächsten Wochen in den Urlaub fahren? Glückwunsch! Dann fangt am besten jetzt schon mal an zu planen. Warum nicht? Je mehr Zeit ihr für die Planung einräumt, desto weniger lauft ihr Gefahr, wichtige Dinge zu übersehen.
Jetzt, wo noch alles entspannt ist, ist ein guter Zeitpunkt, eine Packliste anzufangen. Entweder als Notiz auf eurem Handy, als Liste am Kühlschrank, auf einem Notizblock beim Fernseher oder als App – was auch immer ihr euch jetzt notiert, landet am Ende garantiert im Gepäck. Wenn ihr noch weitere Ideen braucht, was alles ins Gepäck (und Handgepäck) gehört, macht eine Recherche im Internet und lasst euch inspirieren.

Den richtigen Koffer wählen

Welcher Koffer der richtige ist, hängt davon ab, was ihr alles mitnehmen wollt und wie ihr gedenkt in den Urlaub zu fahren. Ein Hartschalenkoffer ist für viele Reisende die bevorzugte Art, seinen Hausrat mitzunehmen, jedoch sind Hartschalenkoffer relativ schwer und nehmen einiges an Eigengewicht in Anspruch. Nicht sehr gut bei Flugreisen. Andererseits halten Hartschalenkoffer auch eine Menge aus, und Koffer, die auf Flugreisen gehen, müssen das auch.
Wenn ihr mit dem Auto verreisen wollt, nehmt lieber viele kleine Taschen, Rucksäcke und Beutel, die sich leicht in die kleinsten Ecken eines Kofferraums schieben lassen.

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Auf die Reihenfolge kommt es an

Wenn der Koffer einmal ausgewählt ist und man weiß, was man alles mitnehmen will, geht es ans Packen. Meist stellt man dabei fest, dass der Koffer doch nicht groß genug ist. Aber ist das wirklich wahr? Mit der entsprechenden Packtechnik kann man so einiges an Platzpotential aus einem Koffer herausholen.
Dazu fangt ihr erst einmal mit den schweren Sachen an, also zum Beispiel mit den Schuhen. Stopft Kleinteile wie Unterwäsche und Socken in die Schuhe, dann legt diese möglichst eng beinander auf den Kofferboden. Nun die Hosen darüber, und zwar so, dass sie zur Hälfte über den Rand hängen. Dann alle Oberteile, Röcke und Kleider zusammengerollt obendrauf. Die Hosenbeine über den Berg an Wäsche legen, so fällt nichts herunter, dann den Koffer schließen. Voila!

Tagesoutfits durchplanen

Es passiert leicht, dass man mehr mitnimmt als man eigentlich braucht. Kinder benötigen so ca. ein Set pro Tag, plus ein paar Extra für Notfälle oder Verzögerungen bei der Rückreise. Wer unterwegs waschen kann, kann dies natürlich reduzieren.
Damit man nicht durcheinanderkommt, legt die Tagessets zusammen und rollt sie in kleine Würste. Dann steckt das Set in einem Ziploc-Tüte und drückt beim Verschließen die Luft weitestgehend raus. So erspart ihr euch nicht nur zuhause, sondern auch am Urlaubsort jeden Menge Kopfzerbrechen.

Kleinteile zusammenhalten

Viele kleinere Beutel, Tüten und Taschen helfen, Kleinstgegenstände zusammenzuhalten. Dazu zählen zum Beispiel Spielzeug, Stifte, Kamerazubehör, Kosmetika und Küchen- und Haushaltsutensilien. Unserer Erfahrung nach kann man von diesen kleinen Beuteln nie genug haben. Auch in diesem Fall eignen sich übrigens Ziploc-Tüten ganz hervorragend zur Organisation.

Familienkleidung verteilen

Wem schon einmal bei einer Flugreise ein Koffer abhanden gekommen ist, der weiß, wie doof es ist, am Abend ohne frische Kleidung und Duschgel dazustehen. Deshalb ist es sinnvoll, nicht gleich alles auf eine Karte zu setzen und jeweils alle Kleidungsstücke eines Familienmitglieds in nur einen Koffer zu packen.
Verteilt lieber eure Klamotten so, dass der Verlust eines Koffers nicht so schmerzlich ist. Und ganz wichtige Dinge wie Wertsachen, Papiere, Medikamente und Babynahrung kommen sowieso nicht in den Koffer sondern in das Handgepäck.

Flüssigkeiten richtig versorgen

Gerade bei Flugreisen passiert es häufiger, dass Shampooflaschen und ähnliche Behälter auslaufen können. Oder ein Koffer wird grober behandelt als er sollte, und es platzt ein Glas. Da ist der Jammer am Ende dann groß. Hier also ein paar Tipps, um das Auslaufen von Flüssigkeiten zu vermeiden und den Schaden zu begrenzen, wenn es doch einmal passieren sollte.
Zum einen klemmt ein Stück Klarsichtfolie zwischen Schraubverschluss und Flasche. Da hilft gegen die Reaktion bei Druckunterschieden in der Luft. Dann packt das Zerbrechliche oder die leicht sich öffnende Flasche in eine Plastiktüte (auch hier wieder, eine Ziploc-Tüte ist ideal). Anschließend rollt den Gegenstand in ein Handtuch oder in ein großes Kleidungsstück. Platziert dieses in die Mitte des Koffers, also nicht auf den Boden oder an den Rand.

An die Rückreise denken

Vor lauter Vorfreude und Nervosität habt ihr so schön die Hinreise geplant. Aber was ist mit der Rückreise? Schaut, dass er auch wirklich alle Sachen noch zusammen habt – überprüft wieder eure Packliste und schaut in jede Schublade, unter jedes Bett und in jede Ritze. Vergesst nicht die Matratzenunterlage – ich spreche da aus Erfahrung.
Legt alles auf eines der Betten, dann rollt die schmutzige Wäsche auf und steckt alles in einen Koffer. Den braucht ihr dann zuhause nur bei der Waschmaschine abzustellen. Nasse Sachen wie Schwimmkleidung kommen in eine Plastiktüte. Prüft per Kofferwaage, dass ihr auch weiterhin unter dem Maximalgewicht liegt.

Das Gepäck kennzeichnen

Wer kennt das nicht? Ein super anstrengender Flug mit Kleinkind im Schlepptau, ein ungewohntes Klima, chaotische Verhältnisse am Kofferband. Auf alles muss man achtgeben, inklusive Wertsachen und Kinder. Da sollte man es sich wenigsten bei der Identifizierung des Gepäckstücks einfach machen.
Wählt schon beim Kauf einen Koffer in einer aufregenden Farbe. Oder nutzt ein buntes Kofferband. Umwickelt die Griffe mit farbigem Panzertape. Oder beklebt den Koffer mit bunten Stickern von euren Reisen – lasst die Kinder dabei mitmachen. Alles, was dabei hilft, einen Koffer aus einem Heer an schwarzen Koffern hervorzuheben, ist sinnvoll.

Foto machen vom Gepäck

Der Koffer ist gepackt, doch eines fehlt noch. Macht mit eurem Handy noch ein Foto vom geöffneten Koffer. Dann schließt des Deckel und macht noch ein Foto von der Außenseite. Warum? Sollte der Koffer abhanden kommen und man identifizieren müssen, noch dazu in einer anderen Sprache, dann sind diese Fotos äußerst hilfreich.

Ihr habt auch noch einen Trick zum Kofferpacken parat? Dann teilt ihn uns per Kommentar unten mit!

AUTHOR - miniglobetrotter

Hallo! Wir sind die Mini Globetrotter - eine 4-köpfige Familie, die es sich in Andalusien bequem gemacht hat. Wir glauben ganz fest daran, dass Reisen mit Kindern nicht nur machbar, sondern wichtig ist. Von unserer Basis in Málaga aus erkunden wir die Welt – von Australien über den Südpazifik bis nach Europa. Lasst euch inspirieren und plant euren nächsten Familienurlaub mit uns!

2 Comments
  • fouronaworldtrip | Okt 22, 2017 at 6:43 pm

    ich bin echt gut im Packen, aber auf die Idee mit den Hosenbeinen, die über die Kleidung geschlagen wird, bin ich auch noch nicht gekommen. Super Idee, vielen Dank! Wird beim nächsten Urlaub angewandt 🙂

    • miniglobetrotter | Okt 22, 2017 at 7:28 pm

      Danke fürs Feedback! Toll, dass wir noch etwas Neues für dich finden konnten 🙂

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